Wo kaufe ich das Wohnmobil und was ist dabei zu beachten?

Sie spielen  mit dem Gedanken, sich ein Wohnmobil zu kaufen?

Wir haben es vor ein paar Jahren gewagt und sind so oft mit unterwegs, wie nur möglich.

Es ist einfach toll, die Unterkunft und alles was man braucht, dabei zu haben. Man steht am Strand und blickt auf Meer zum Sonnenuntergang am Horizont. Es ist still, weit ab von der nächsten Stadt, nur die brechenden Wellen rauschen. Das Bier zischt beim öffnen, es ist gut gekühlt und das Fleisch brutzelt auf dem Grill. Es wird kühl und man kuschelt sich in eine Decke ein….

Wenn Sie noch nie ein Wohnmobil von innen gesehen haben, dann bekommen Sie in meinen Blog Beiträgen „Wie finde ich das richtige Wohnmobil?“„Wie viel Zuladung verkraftet mein Wohnmobil?“ und „Was kostet mein Wohnmobil?“ ein paar nützliche Informationen.

Ich habe den Kauf über einen Händler des Vertrauens vorgezogen. Denn hier gibt es nicht nur die Theorie, sondern man erhält auch gleich den ersten Eindruck beim Hineingehen. Machen Sie mal das, was Sie mit dem Wohnmobil machen wollen. Es klingt trivial, ist es aber nicht.

Ich kann die Wohnmobile grob in drei Nutzungsklassen unterteilen: 1. Wohnmobil zum Reisen d.h. vorwiegend Transport von mehreren Personen 2. Wohnmobil zum schlafen, weil ich irgend wohin fahre und eine Übernachtungsmöglichkeit brauche und 3. Wohnmobil zum, wie es ja auch heißt, wohnen.
Das heißt wenn sie mit dem Wohnmobil Reisen vollen setzen sich mit allen Familienmitgliedern oder die auf mit Reise sollen in das Wohnmobil rein, inklusive Haustiere und prüfen Sie ob alle Platz haben und auch die notwendigen Sicherheitsgurte für alle Personen vorhanden sind.
Wenn das Wohnmobil für Übernachtungen brauchen oder viel Wert auf guten Schlaf legen, dann probieren Sie die Betten aus. Auch hier wiederum mit allen Personen die dort schlafen sollen. Ist weiterhin noch ausreichend Platz und die gewünschte Bequemlichkeit vorhanden?
Wenn sie das Wohnmobil zum Wohnen nutzen, dann setzen Sie sich mit allen Personen, inklusive Haustiere hin und prüfen ebenfalls ob alle genügend Sitz- und Bewegungsfreiheit haben.
Ich habe von Freunden gehört, die sich ein Wohnmobil gekauft haben, aber sehr unglücklich sind. Sie hatten nicht bedacht, das der Hund auf dem Fußboden Platz zum schlafen braucht.
Genauso verhält es sich mit dem Gepäck. Ich meine nicht Ihre Zahnbürste, Unterwäsche, Jacke oder Pullover. Die werden schon Platz haben. Aber haben auch die Campingstühle, der Campingtisch, die Sportausrüstung wie Surfbretter, Kiteboards, Kites, etc. auch ausreichend Platz?
Nach der Wahl kommt der Tag der Entscheidung.
Da es sich um ein Fahrzeug handelt, gelten hier auch die einschlägigen Praktiken und Hinweise wie beim Autokauf.
Für den „Wohn“ Teil des Mobiles, sollte zusätzlich folgendes beachtet werden:
  • Sichtprüfung von Aufbauten, insbesondere an den Nahtstellen.
  • Geruchstest im Innenraum zum Erkennen von Feuchtigkeit oder kaltem Rauch.
  • Batterietest der Fahrzeug- und der Zweitbatterie.
  • Probefahrt und Test der Bremsanlage, Ladung der Batterien, etc.
  • Fahrt zu einer Waschanlage für LKW zum Test, ob Fenster, Übergang des Aufbau zur Karosserie sich sind.
  • Service Heft und insbesondere Datum des letzten Zahnriemens
  • Prüfung des Innenraumes mit einem Feuchtigkeitsmesser und Aufnahme des Wertes im Übergabeprotokoll.

Der Preis ist nun das letzte Detail. Hier habe ich in Deutschland große regionale Preisunterschiede bemerkt.  Rabattierte Fahrzeuge werden oft auf Messen angeboten.

Viel Erfolg bei der richtigen Wahl und der Verhandlung.

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