Wofür braucht man eine SmartHome Lösung und was ist das eigentlich?

Eine SmartHome Lösung ist das vernetzte Zuhause. Eine Vernetzung von elektrischen Geräten mit einer Zentrale zur Steuerung, Kontrolle und Automatisierung.

Anfangs dachte ich, so ein Schnickschnack. Das lag daran, weil ich mir einfach kein nützliches Szenario vorstellen konnte.
In der TV Werbung wird eine Familie gezeigt, die mit dem Auto auf dem Weg nach Hause ist und die Heizung hochdreht. Damit konnte ich nichts anfangen, denn das regelt bei mir die Heizungsanlage.
Somit wag das Thema bei mir brach.

Bei einer Verlosung hatte ich Glück und habe eine SmartHome (Qivicon 1. Generation) Zentrale von der Telekom gewonnen. Diese habe ich ausgiebig getestet. Nach zwei Jahren Probezeit will ich sie nun nicht mehr missen.

Die SmartHome Lösung der Telekom basiert auf der Plattform von QIVICON und der Telekom App. QIVICON ist wiederum eine Allianz der Telekom und mehreren Industrieunternehmen für eine herstellerübergreifende und offene Plattform, die auch von anderen Unternehmen, meist aus der Elektroversorgung, angeboten wird.

Dabei hat jedes Unternehmen eine eigene App und bietet unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten.

Bei Telekom findet man die Lösung aus App, QIVICON Zentrale und Komponenten unter dem Label Magenta SmartHome.

Durch die Tests habe ich sinnvolle und nützliche Szenarien zur Erhöhung der Sicherheit, Senkung der Energiekosten und Verbesserung der Wohnkomforts gefunden.
– Heizkörper Steuerung in der Ferienwohnung oder Mietwohnung, wo kein Zugriff auf die Steuerung der zentralen Heizungsanlage besteht.
– Brand- und Wassermeldung zur Schadenbegrenzung
– Einbruchsmeldung und Überwachung
– Automatisierung z. B. Garten Bewässerung, Beleuchtung, Rollladen, Garagentor, etc.

Natürliche können das auch proprietäre Anlagen. Aber dann hätte ich mindestens 4, eine für Rauchender, eine für die Sicherheit, eine für die Heizung, eine für die Gartenbewässerung, etc. und schaltbare Steckdosen. Dazu für jede Lösung ein eigenes App.

Die Zentrale der Telekom unterstützt die Funk Standards (HomeMatic, HomeMatic IP und ZigBee®), sodass sich an die QIVICON eine Vielzahl von Komponenten anschließen lässt. Hersteller sind z. B. eQ-3, Bitron, netatmo und D-Link.
Diese Standards werden auch von namhaften Herstellern wie z. B. Miele, Philips, Sonos und Osram für Lampen, Lautsprecher, Haushaltsgeräten etc. genutzt, um deren Geräte damit zu steuern.
Daher ist nur eine Zentrale notwendig.

Eine Übersicht der Vielzahl von Komponenten und Geräten finden Sie auf der Seite von QIVICON.

Um zu sehen, welche Komponenten und Geräte mit der QIVICON anderer Unternehmen zusammen funktionieren, wir regelmäßig unter QIVICON Kompatibilitätsliste gepflegt.

Den Zugriff Zuhause und von unterwegs erfolgt über WLAN oder das Internet und nehme ich mit dem iPhone bzw. Smartphone vor.
Das setzt voraus, das ich mich über das Internet und den Router mit der QIVICON verbinden kann.
Wenn ich es kann, dann kann es potentiell auch ein Hacker. Daher erfolgt der Zugang zur QIVICON über eigene gesicherte Verbindung mit AES256 CBC Verschlüsselung über das Rechenzentrum der Telekom.

Zusammengefasst sind es drei Gründe, warum ich die SmartHome Lösung der Telekom kaufen oder auch mieten würde:
1. gesicherter Zugriff durch die Telekom
2. Unterstützung mehrerer Standards ermöglicht die Anschaltung vieler Komponenten
3. Kostengünstig, da nur eine Zentrale notwendig ist und viele Geräte anderer Hersteller eingesetzt werden können

Im nächsten Blog zu SmartHome zeige ich etwas Theorie zur Funktionsweise.

Themenübersicht SmartHome:

1. Wofür braucht man eine SmartHome Lösung und was ist das eigentlich?

2. Etwas Theorie: prinzipielle Funktionsweise der Komponenten und App

3.  Beispiele für Szenarien und den Einsatzbereich

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